Pressestimmen

„Wenn man dieses zwischen bombastischer Äußerlichkeit und kühnen Ausblicken hin und herreißende «Ad nos» von Franz Liszt so souverän spielt wie Wolfram Syré an diesem Abend, die sich unaufhörlich von der Orgelempore herabwälzenden Klangmassen so durchsichtig und überschaubar macht, dann fegt der Sturm der aufgeputschten Emotionen alle Bedenken fort.“
Nürnberger Nachrichten

„Unerwartetes geschah: Zweimal durchbrach die Hörerschaft die bislang geübte Zurückhaltung und spendete spontanen Applaus. ... folgte als überwältigender Ausklang die bravouröse Darbietung der Toccata und Fuge F-Dur [von J. S. Bach]. Syré bändigte die polyphonen Massen mit Verstand und Sensibilität, so daß die «glühende Konstruktion» dieser Musik aus Mathematik und Rausch ihren Eindruck auf das Publikum nicht verfehlte.“
Generalanzeiger für Bonn

„Der Organist Wolfram Syré weiß zu fesseln. Sein Spiel ist von starken Impuslen geprägt, frisch und musikantisch. Die Technik sitzt, er bleibt der Pedal- und Fingervirtuosität nichts schuldig.“
Kölnische Rundschau

„Durch differenzierte Dynamik und ausgewogene Registrierung entstand eine sehr expressive und werktreue Interpretation. Die Max Regers Choralphantasie «Alle Menschen müssen sterben» innewohnenden technischen Schwierigkeiten meisterte Wolfram Syré mit spielerischer Leichtigkeit.“
Heidelberger Tageblatt

„Selten hat der Chronist die Fuge g-Moll von Johann Sebastian Bach [BWV 542] so mitreißend durchgestaltet gehört wie hier.“
Aachener Volkszeitung

„Neue Einblicke in das Schaffen des Thomaskantors. Mehrfach hatten in früheren Jahren bedeutende Interpreten aus Frankreich Bach in Marienstatt vortrefflich in der ihnen gemäßen Weise gespielt; wohltuend, in Wolfram Syré einen Vertreter der deutschen Schule anzutreffen, der ihnen gleichkommt.“
Siegener Zeitung

„Die Virtuosität, mit der Syré gerade dieses herrliche Werk, Toccata und Fuge F-Dur, in Griff bekam - besonders in der feingliedrigen Fuge -, wies ihn als Bachspieler von hohem Rang aus.“
Flensburger Tageblatt

„Ein imponierendes Orgelkonzert.“
Süddeutsche Zeitung, München

„Für den Zuhörer gilt der Rat, sich ein wenig länger in die differenzierte und überaus gelungene Interpretation [Einspielung sämtlicher Orgelwerke von V. Lübeck] einzuhören, für die er am Ende nicht einmal mehr andere gelten lassen mag.“
Concerto

„Wolfram Syré spielte mit einem hohen spieltechnischen Niveau, und das h-Moll-Praeludium [J. S. Bach] war ausgesprochen virtuos.“
Vårt Land, Oslo

„Man findet großes Vergnügen an Wolfram Syrés Interpretationen... Das letzte Stück auf der CD ist eine überaus gelungene Wiedergabe von Felix Mendelssohn-Bartholdys bekanntem Stück Praeludium und Fuge c-Moll.“
Sunnmørsposten, Ålesund

„Wie selbstverständlich er mit dem großen Instrument [Domorgel Linz] umgehen kann, ließ er bei einem Praeludium und Fuge [BWV 543] von J. S. Bach hören. Es entfaltete sich eine brillante Musik, virtuos im rasanten Tempo... Der Franzose F.-A. Guilmant ermöglichte es dem Künstler, seine Meisterschaft voll auszuspielen.“
Oberösterreichische Nachrichten, Linz

„Selten dürfte ein Organist härter gearbeitet haben als Wolfram Syré, und selten fiel das Ergebnis für den Hörer musikalisch derart beglückend aus. ... mit pianistischer Leichtigkeit [Scherzo]... Beim Konert in Münsters Dom hatte der in Norwegen tätige Syré die Orgelsymphonie Nr. 8 des französischen «Orgelheiligen» Charles-Marie Widor zum alles beherrschenden Mittelpunkt gewählt. ... ein Elementarereignis!“
Münstersche Zeitung

„Syré spielte an der historischen Klais-Orgel von St. Elisabeth romantische Literatur, die er in geradezu kongenialer Weise umsetzte. Etwa zwei Stücke von Antonio Diana ... Syré interpretierte die durchaus opernhaft angehauchte Musik überaus charmant und mit Tiefgang - ein überzeugendes Plädoyer für derartige nur allzu oft als seicht verpönte Musik. Auch ein üppiges Rondo von Alfred Hollins oder eine in düsteren Klangfraben gezeichnete Lamentation von Alexandre Guilmant setzte Syré mit viel Klangsinn und einem ebenso flüssigen wie feinfühligen Spiel um.“
Generalanzeiger für Bonn